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Die MAHA Group hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatz von über 160 Millionen EUR abgeschlossen. Dies entspricht einem Plus von mehr als 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert den höchsten Wert in der Firmengeschichte. Damit setzt der Hersteller von Fahrzeugprüf- und Hebetechnik den Wachstumskurs fort, den er nach dem pandemiebedingten Tief im Geschäftsjahr 2021/22 eingeschlagen hat. Das Übergangsjahr 2024/25, geprägt durch die unternehmensweite Einführung von SAP, hat sich als planmäßige Investition in die Zukunftsfähigkeit des Maschinenbauers bestätigt.

Haldenwang, 22. Juni 2026. Mit einem Gesamtumsatz von über 160 Millionen EUR hat MAHA das Geschäftsjahr 2025/26 erfolgreich abgeschlossen. Das Stiftungsunternehmen mit Hauptsitz im bayerischen Haldenwang behauptet damit seine Position als einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrzeugprüf- und Hebetechnik und bleibt auch in einem Marktumfeld stabil, das von wirtschaftlicher Unsicherheit und strukturellen Veränderungen geprägt ist.

Umsatz erreicht neuen Höchststand
Die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre zeigt eine klare Linie: Nach dem Pandemiejahr 2021/22 steigerte die MAHA Group ihren Umsatz kontinuierlich. Lediglich die SAP-Einführung im Geschäftsjahr 2024/25 führte planmäßig zu einem temporären Rückgang. Bereits im Folgejahr erreichte das Unternehmen mit über 160 Millionen EUR den höchsten Umsatz seiner Firmengeschichte. Im Fünfjahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von rund 27 Prozent.

Geplantes Übergangsjahr stärkt Zukunftsfähigkeit
Das Geschäftsjahr 2024/25 stand unter dem Vorzeichen eines der größten internen Modernisierungsprojekte der Unternehmensgeschichte: der konzernweiten Einführung von SAP. Wie bei Großprojekten dieser Dimension branchenüblich, führte die Umstellung temporär zu verlängerten Durchlaufzeiten und damit zu einem moderat rückläufigen Umsatz. Die nun vorliegenden Zahlen zeigen jedoch, dass die Umstellung die Leistungsfähigkeit der MAHA Group nicht nur wiederhergestellt, sondern auf ein neues Niveau gehoben hat. Prozesse wurden verschlankt, Schnittstellen harmonisiert und die Grundlage für weiteres skalierbares Wachstum gelegt.

Der Rekord ist nicht das Ziel – er ist die Grundlage
Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA Group, sieht das Ergebnis als Ausgangspunkt, nicht als Zielankunft: „Ein Rekordjahr ist für uns kein Anlass, sich zurückzulehnen, sondern die Grundlage, mit Nachdruck weiterzugehen. Wir investieren konsequent in vier Bereiche: in den Standort Haldenwang, in neue Produkte, in Forschung und Entwicklung und in die internationale Sichtbarkeit unserer Marke.“

Konkret heißt das: Am bayerischen Hauptsitz in Haldenwang werden Produktion und Logistik weiter modernisiert, um steigende Auftragsvolumina effizient abzuwickeln. Im Produktportfolio rücken Lösungen für die Prüfung teilautonomer Fahrzeuge, die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen sowie automatisierte Prüfsysteme in den Fokus. Dazu zählt unter anderem MAIA, der MAHA Autonome Inspektions Assistent. Diese Bereiche gewinnen an Bedeutung, da sich der Markt strukturell verschiebt. Die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung wird personell und technisch ausgebaut, um die Innovationsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen. Parallel verstärkt MAHA die Investitionen in das internationale Markenprofil, um die Position als Premium-Anbieter im weltweiten Wettbewerb noch klarer zu schärfen.

„Wir handeln aus einer Position der Stärke“, so Geigle. „Genau jetzt, wo viele Marktteilnehmer auf Sicht fahren, haben Investitionen den größten Hebel für die nächsten Jahre.“

Fahrzeugprüftechnik – ein Markt im strukturellen Aufbruch
Der weltweite Markt für Fahrzeugprüf- und Hebetechnik befindet sich in einer Phase intensiver Veränderung. Steigende Anforderungen an die Verkehrssicherheit, die zunehmende Elektrifizierung des Fahrzeugbestands sowie die Modernisierung nationaler Prüfinfrastrukturen treiben die Nachfrage nach hochpräziser Mess- und Prüftechnik. Allein die jüngsten Großaufträge, darunter die Modernisierung der Fahrzeugprüfinfrastruktur in Nordirland, zeigen, dass öffentliche und private Auftraggeber zunehmend auf integrierte Komplettlösungen setzen. MAHA profitiert von dieser Entwicklung durch seine technologische Führungsposition, ein globales Vertriebs- und Servicenetzwerk sowie die enge Verzahnung von Hardware, Software und Dienstleistung.